Walder Stadion
Jahnkampfbahn
Solingen

Jahnkampfbahn

Denkmalschutzpreise

Denkmalschutzpreis des Bergischen Geschichtsvereins an den Förderkreis

Im Februar 1998 vergab die Abteilung Solingen des Bergischen Geschichtsvereins den Denkmalschutzpreis 1997 an den Förderkreis Jahnkampfbahn Wald e. V. Der Geschichtsverein honorierte damit das ehrenamtliche Engagement des Förderkreises, das Walder Stadion vor dem Verfall gerettet zu haben.


Gleichzeitig mit der Urkunde überreichten Rolf Heimann (3. v. r.) und Klaus Tettinger (r.) Guido Rohn (2. v. r.) und Klaus Lorenz ein Aquarell des Malers Schultz, das den Eingang zur Jahnkampfbahn zeigt.

Hohe Auszeichnung für den Förderkreis

Am 11.11.2012 konnte eine Abordnung des Förderkreises Jahnkampfbahn aus der Hand des NRW-Bauministers Michael Groschek eine Anerkennungsurkunde für die erfolgreiche Bewerbung um den Rhein. Preis für Denkmalpflege entgegennehmen. In der ehemaligen Dujardin-Fabrik in Krefeld war für die Ehrung ein würdiger Rahmen gefunden worden. Eine hochkarätig besetzte Jury hatte unter etwa 60 Bewerbern fünf besonders hervorgehoben, die ihr Vorhaben nach Maßgabe des Denkmalschutzes besonders gut umgesetzt haben. Dazu gehörte nach Meinung der Experten auch der Umbau des Klubraumes im Walder Stadion.
Schon im August hatte eine elfköpfige Kommission das Klubhaus besucht und sich ein Bild von der denkmalgerechten Umsetzung von einem Platzwarthäuschen in ein attraktives Klubhaus gemacht. Beeindruckt zeigte sich die Jury auch von der Geschichte des Stadions, die durch Baupläne, Fotos und einen neuen Kurzfilm dokumentiert werden konnte. Als Pluspunkt mag sicherlich auch die öffentliche Nutzung des Denkmals gewertet worden sein, denn dem Vernehmen nach schrammte "unser" Klubhaus nur knapp am Sieg vorbei. An der Ehrung erfreuten sich auch der Solinger Dezernent Hartmut Hoferichter und Frau Mona Lohrengel, die den Umbau des Klubhauses "denkmalschützerisch" begleitet hatte.

Förderkreismitglieder begrüßen die Kommission vor dem Klubhaus

Preisverleihung:
v. l. K. Lorenz, F. Niegeloh, G. Rohn, Minister M. Groschek, H. Hoferichter, M. Lohrengel

Höchste deutsche Auszeichnung für den Förderkreis

Nach dem Rheinischen Anerkennungspreis für Denkmalpflege 2012 wurde dem Förderkreis Jahnkampfbahn in Berlin nun auch der Deutsche Preis für Denkmalschutz 2013 verliehen. In einer Feierstunde am 28.10.2013 im Museum für Kommunikation nahm eine Abordnung des Förderkreises aus der Hand von Frau Prof. Dr. Sabine Kunst, der Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, eine Urkunde sowie die Silberne Halbkugel entgegen. Das Nationalkomitee würdigte damit die18-jährige ehrenamtliche Arbeit des Förderkreises, der es geschafft habe, aus einem maroden denkmalgeschützten Stadion eine "Multifunktionsstätte" zu entwickeln. Besondere Erwähnung fand der Ideenreichtum, immer wieder neue Geldquellen zu erschließen und damit Sanierungsarbeiten zu finanzieren. Die Erfolgsbilanz erklärt sich aber auch aus einem positiven Zusammenwirken von Politik, Verwaltung, Unterer Denkmalbehörde, treuen Sponsoren und einem engagierten Förderkreis.

Ehrung im Museum für Kommunikation
Stadtdirektor Hartmut Hoferichter (2. v. l.), Mona Lohrengel, Denkmalbehörde SG (4. v. l.), anschließend nach rechts Klaus Lorenz, Frank Niegeloh und Guido Rohn (alle Förderkreis)

Großes Aufsehen erregte das Banner vor dem Brandenburger Tor
Von links: Dr. Thomas Otten (NRW-Bauministerium), Hartmut Hoferichter, Frank Niegeloh, Guido Rohn, Hartmut Lemmer (SSB-Präsident), Mona Lohrengel, Klaus Lorenz