Walder Stadion
Jahnkampfbahn
Solingen

Chronik Teil 1, 1920 bis 1959

Historie Jahnkampfbahn - Höhepunkte pro Jahr

Chronik Teil 2, 1960 bis 1999
Chronik Teil 3, 2000 bis heute
1920 Am 11. Mai beschließt die Stadt Wald, das versumpfte Gelände des Krausener Baches zwischen der heutigen Adolf-Clarenbach-Straße und der Schwindstraße zu kanalisieren und "zwecks Herstellung eines Spielplatzes und gärtnerischer Anlagen aufzufüllen".

Auszug aus dem Ratsprotokoll:
 
  (Ferner wird beschlossen, den Wiesengrund zwischen Brunnen- und Bergstraße (heute Schwind- bzw. Adolf-Clarenbach-Straße) bis zur Höhe der beiderseitigen Böschungen zwecks Herstellung eines Spielplatzes und gärtnerischer Anlagen auszufüllen. Um die Anschüttung vornehmen zu können, ist es erforderlich, den Vorflutkanal, bestehend aus Zementrohren 60/90 cm Durchmesser einzubauen. Die ganze Länge des Kanals beträgt 300 m.)
  Der Spielplatz soll nach dem "Turnvater" Friedrich Ludwig Jahn benannt werden und "Jahnkampfbahn" heißen.
 
  1872 errichtete die Deutsche Turnerschaft zu Ehren von Jahn im Berliner Volkspark Hasenheide ein Denkmal. Hier hatte Jahn 1811 seinen ersten Turnplatz eröffnet.
 
  Grundsteinlegung der WMTV-Halle am 18.07.1914
Kurz vor dem 1. Weltkrieg erfolgte die Grundsteinlegung durch Bürgermeister Gottlieb Heinrich an der Bergstraße, heute Adolf-Clarenbach-Straße. Im Hintergrund sieht man das von der Stadt seit 1912 aufgekaufte Gelände am Krausener Bach, wo später die Jahnkampfbahn entstehen sollte.
  Bis zum Bau des Stadions nutzte der WMTV 1861 das Areal vor der Halle für Spiele und diverse Veranstaltungen. Die nachfolgenden Fotos zeigen das Turnen der Gau-Musterriegen von 1919 und die Hallenweihe in Verbindung mit dem 60. Stiftungsfest von 1921.
 
 
  Trotz der Nachkriegswirren und der Inflation 1923 stellen "Notstands- und Pflichtarbeiter" das Stadion in 20.000 Arbeitsstunden bis 1928 fertig. Zwei Arbeiter verloren dabei ihr Leben.
 
  Das Krausener Bachtal 1924
1926 In weiser Voraussicht entscheiden die Stadtverordneten von Wald, "bei eventuellen Ersparnissen" auch eine Laufbahn auf dem Spielplatz zu errichten.
 
  Stadionbau 1926, ganz rechts die WMTV-Halle
 
  Stadion-Bauarbeiter 1926
1928 27.05. Einweihung zu Pfingsten mit großem Festwochenende. Ehrengast ist der 1500-m-Weltrekordler Dr. Otto Peltzer, der als Starter fungiert und wesentlichen Anteil daran hatte, dass die 400-m-Bahn im Halbkreisbogen ausgeführt wurde. Die Walder Stadtkapelle spielt "Einzug der Gäste" aus Wagners Tannhäuser beim Einmarsch der Sänger und Sportler, die vom Walder Bürgermeister Seynsche begrüßt werden. Eine Walder Stadtauswahl tritt im Fußball gegen das damalige Spitzenteam des VfR Mannheim an. Es folgen Freiübungen, Tänze, Turnen an Geräten, Hand-, Schlagball- und Faustballspiele. Das vom Düsseldorfer Gartenarchitekten Buerbaum geplante Stadion ist fertig und ein bedeutendes Zeugnis der Sportstättenplanung der 20er Jahre.
  Die Arbeitervereine bleiben dem "bürgerlichen Sportrummel" bei der offiziellen Einweihung fern. Deshalb folgen am 2. und 3. Juni eigene sportliche Veranstaltungen des "proletarischen Kulturkartells" in der Jahnkampfbahn: Leichtathletik, Geräteturnen und verschiedene Ballspiele.
 
  Die Einweihung der Jahnkampfbahn am 27. Mai 1928
1929 Zum Gauturnfest in Wald kommen 750 Teilnehmer.

Am 13.10. wird das Ehrenmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges eingeweiht. Eine breit angelegte Treppe, die in den 60er Jahren abgerissen wird, führt vom Ehrenmal ins Stadion. Wald verliert die Eigenständigkeit, bringt das Stadion in die "Ehe" mit der Stadt Solingen ein und muss von nun an um viele "Verschönerungskuren" betteln.
 
  Einweihung des Ehrenmals
1930 10.06. Groß-Solingen erlebt das erste Pfingst-Fußballturnier im Walder Stadion. Neben Solinger Mannschaften hatten auch der Luxemburgische Meister Spora Luxemburg und Schalke 04 gemeldet. Schalke war mit Kuzorra und Szepan angereist und gewann vor 4000 Zuschauern mit 7:3 gegen BV Wald.
  04.08. 13. Kreissporttag der Deutschen Jugendkraft. Der Kreis Niederrhein veranstaltete nach einem Festgottesdienst leichtathletische Wettkämpfe mit 300 Teilnehmern. Zum Abschluss spielten die Stadtmannschaften von Köln und Düsseldorf Fußball und trennten sich 1:1.
1931 26.05. Marine im Walder Stadion. In einem Fußballspiel schlägt der Walder BB die Mannschaft der 4. Torpedoboot-Halbflotille Wilhelmshaven mit 4:1.
1932 Im Juli finden Leichtathletik-Wettkämpfe der Frauen statt, im August die Solinger Kampfspiele. Die Stadionbenutzung kostet 1,50 Mark für jeden Sportler - außer samstags! Zuschauer sind beim Training nicht erlaubt und Rasen betreten in Zivilkleidung ist schon mal ganz verboten!
  24.09. Vor 2000 Zuschauern spielen in der Jahnkampfbahn SV Weyer (Stadtauswahl) und Fortuna Düsseldorf 1:6. In der Düsseldorfer Mannschaft steht auch der Solinger Paul Bornefeld, der mit Kurt Trautwein ein Verteidigerpaar bildete, das schließlich am 11.06.1933 den Fortunen gegen Schalke 04 mit 3:0 zur Deutschen Meisterschaft verhalf. Neben Bornefeld spielte ferner Rekordnationalspieler Paul Janes, der sich nach seiner Spielerkarriere als Trainer auch bei TSG Vohwinkel 80 versuchte.
1933 Schon im Frühjahr beginnt die rigorose Einbindung des Sports in das verwerfliche Konzept der neuen Machthaber. Die Arbeitersportvereine, die das Stadion ebenfalls nutzen, werden aufgelöst.
 
  Die Fußballer des VfB Wald
1934
  Die Karte zeigt Solingen-Wald im Jahre 1934.
  25.06. Kreisturnfest der niederbergischen Turnerinnen und Turner
  09.12. Die Fußballmannschaften von VfB Wald und Tura Düsseldorf spielen 0:2.
1935 Der 1. FC Nürnberg, der "Club", ist Gast einer Solinger Fußball-Stadtauswahl.
1936 04./05.07. 2400 Sportler nehmen am Kreisgruppen-Turnfest ("Heerschau des Turnens") der Turnkreise Düsseldorf, Wuppertal, Remscheid und Solingen teil.
 
 
 
  30.08. Der WMTV feiert sein 75. Jubiläum mit einem Festzug ins Stadion.
1938 30.05. Die SA führt diverse sportliche Wettkämpfe durch.
1939 Mit Beginn des Krieges wurde es auch im Stadion ruhiger. Aufgrund von Einberufungen zum Militär bildeten die Fußballvereine in Solingen so genannte Kriegs-Spielgemeinschaften. Ab November durften Handballspiele nur jeden zweiten Sonntag stattfinden, um den Spielern Gelegenheit zur vormilitärischen Ausbildung zu geben.
1940 22.07. Die Fußballvereine VfL Solingen 97 und SSV Wuppertal spielen 0:4.
1941 04.08. Bei Banner-Vergleichswettkämpfen siegt Niederberg vor Düsseldorf und Solingen.
1942 23.03. Das Großfeld-Handballspiel bekam Konkurrenz. Zum ersten Mal spielten Solinger Handballer in einer Halle. Bei einem Turnier in Elberfeld belegte die Auswahl aus Solingen den letzten Platz. Das war nicht verwunderlich, denn eine Trainingshalle gab es in Solingen nicht. Erst nach dem Krieg wurde die Schützenburg in Ohligs in Eigenarbeit hergerichtet. Man spielte dort zunächst auf Sand.
1943 8.8. Es finden Leichtathletik-Wettkämpfe trotz der Kriegswirren statt.
1944 4./5.11. Schwerste Luftangriffe auf Solingen. Das Stadion bleibt gottlob von Zerstörungen weitestgehend verschont.
1945 4.6. Ehemalige Mitglieder der NSDAP müssen das Stadion instand setzen, damit es für amerikanische Soldaten genutzt werden kann. Recht so.

14.10. Der VfL Wald 1897 spielte dreimal bis 1947 Fußball gegen eine Auswahl englischer Besatzungssoldaten und gewann jedes Mal. Trotz der Niederlagen luden die Engländer den VfL nach den Spielen in die WMTV-Gaststätte ein, "wo wir uns endlich einmal satt essen konnten" (Karl-Heinz Kaiser, VfL).
 
  VfL Wald mit dem englischen Gegner
1946 28.07. 2000 Solinger sehen das 1. Solinger Turn- und Spielfest.

07.09. Großes Jugendfest mit 600 Teilnehmern auf Initiative der Militärregierung
1947 15.000 Zuschauer beim Fußball-Pfingstturnier mit SF Stuttgart, Ohligs, VfL Wald und Vohwinkel 80. Zum 50. Jubiläum des VfL Wald kommt Schalke 04 ins Stadion (2:4).

Am 20.6. beteiligen sich über 500 Sportler vor 2000 Zuschauern am Turnfest des Kreises Niederberg.
1948 30.05. Feldhandball-Vorrunde um die deutsche Meisterschaft
Als württembergischer Meister darf Frisch Auf Göppingen erstmals um die deutsche Meisterschaft spielen. Sein Gegner im Walder Stadion ist Fortuna Düsseldorf, das überraschend gegen die Kempa-Elf nach Verlängerung mit 8:6 gewinnt. Aufgrund der Lebensmittelrationierung müssen die Süddeutschen ihre Nahrung mitführen, aber es gelingt zwei Frauen, in einem Solinger Gasthof für die Mannschaft zu kochen.

Trotz der Niederlage beginnt hier der Aufstieg von Göppingen, das mit Deutschlands bestem Spieler und späteren Trainer Bernhard Kempa, dem Erfinder des "Kempa-Tricks", noch zehn deutsche Meistertitel und den Europapokal 1960 holen sollte.
  27.06. Zuschauerrekord!
Trotz strömenden Regens sehen 22.000 Menschen das vierte Entscheidungsspiel um den Oberliga-Klassenerhalt zwischen TSG Vohwinkel 80 und Preußen Dellbrück. Endstand 1:0 für Vohwinkel nach Verlängerung (Spieler Helmut Weiß bezwingt Torwart Fritz Herkenrath.) Der Walder Bahnhof erlebt das stärkste Personenaufkommen seiner Geschichte.
 
 
  Helmut Weiß (TSG Vohw. 80) am Ball                  Torwart Fritz Herkenrath
 
  Der "Mannschaftsbus" der Vohwinkeler. In diesem Fahrzeug, einem "Phänomen Granit" aus Zittau (siehe oben) wurde die Mannschaft, im "Opel Blitz" (unten) wurden die Fans transportiert.
 
1949 Beim Pfingstturnier in der Jahnkampfbahn spielte auch die Mannschaft der 1. SpVg Gräfrath (siehe unten).
 
  20.08.
 
  11.09. Union Ohligs spielt 2:2 gegen Köln-West vor 7.000 Zuschauern.
1950 26./27.08. Kreis-Turnfest vor über 5.000 Zuschauern
 
  WMTV-Fechter bei einer Vorführung
1951 06.03. Der Solinger LC wird gegründet als erster reiner Leichtathletik-Verein Deutschlands. Aus diesem Verein gingen international erfolgreiche Leichtathleten hervor: Herbert Schade und Horst Flosbach (beide Langstreckler), Hans Hüneke (3000-m-Hindernis) und Klaus Lehnertz (Stabhochsprung). Der SLC ist später einer der Hauptnutzer der Jahnkampfbahn.
 
1952 08.08. 1. Abendsportfest des Solinger LC. Der spätere Bundespräsident Walter Scheel aus Widdert begrüßt Spitzensportler aus der ganzen Welt, darunter die Weltrekord- Staffel der Damen aus den USA, die Olympiasieger Bob Mathias (Zehnkampf), Walter Davis (Hochsprung) sowie die deutsche Sprinterin Maria Sander-Domagalla (Silber und Bronze in Helsinki 1952), Heinz Klophaus (Deutscher Meister im Weitsprung) vom OTV 88, Friedhelm Bongard (Langstrecke) vom SLC und natürlich das Solinger Sportidol Herbert Schade (Bronze im 5000-m-Lauf von Helsinki). James Gathers - und Harry Jerome 1961 - stellen über 100 m in 10,4 Sek. einen Stadionrekord auf. Vor dem Start verlangt Gathers nach einem Masseur. Da keiner verpflichtet wurde, springt der Sportphilologe und SLC-Sportwart Dr. Dörks ein. Nach dem Sieg lobt Gathers "seinen Masseur" als den besten, den er je hatte. Die Siegespreise sind nach "Solinger Art": Schirme, Bestecke, Rasierklingen. Die Wettkämpfe verfolgen über 10.000 Fans. Bei hereinbrechender Dunkelheit sorgen Polizeimotorräder und Feuerwehr für die Beleuchtung an den Wettkampfstätten.
 
 
  Oben: Einmarsch der Athleten und Kampfrichter. Ganz rechts mit der japanischen Fahne Dieter Köhler (SLC), dahinter mit blondem Haar Fanny Blankers-Koen. Links vorne Kuno Weber (SLC).
 
  Walter Scheel gratuliert der amerikanischen 4 x 100-m-Damenstaffel
 
  Zwei Superstars: James Gathers und Bob Mathias
  Polizeisportfest in der Jahnkampfbahn
 
  Beim Polizeisportfest zeigten Langlauftalente des neu gegründeten SLC ihre Klasse. Von vorne: Klaus Löwe (ganz rechts), Franz Zickuhr und Günter Steigerwald
  06.12. Prominenten-Fußballspiel. Unter der Leitung des Nationaltorhüters Toni Turek spielen u. a. Schauspieler René Deltgen, Box-Europameister Heinz Neuhaus, Langstreckler Herbert Schade, Rundfunk-Sportchef Kurt Brumme, Sänger Friedrich-Eugen Engels, Oberstadtdirektor Gerhard Berting sowie die Landtagsabgeordneten Walter Scheel, Josef Pütz und Dr. Oskar Bachteler. Den Anstoß vollführt die Sopranistin Mimi Berger, in der Halbzeit gibt es ein Tauziehen zwischen dem Finanzamt und den Steuerzahlern, Schiedsrichter ist Stadtdirektor Erntges.
1953 31.07. Beim 2. Abendsportfest des SLC sehen wiederum 10.000 Zuschauer die Nationalmannschaften aus den USA und aus Japan. Zu den Topathleten zählen die US-Amerikaner Mal Whitfield (Olympiasieger über 800 m), Parry O´Brien (Olympiasieger im Kugelstoßen) und die vierfache niederländische Olympiasiegerin Fanny Blankers-Koen (Sprint und Hürden).
 
  Herbert Schade führt die Schar der Langstreckler vor Franjo Mihalic an.
  Der Japaner Ishikawa überspringt die Latte, während der Amerikaner Ken Wiesner (Olymp. Silbermedaille in Helsinki) auf seinen Einsatz wartet.
  09.08. Feldhandball-Spiel Westdeutschland - Berlin 15:14, Zuschauer: 4.500

12.08. Fußball-Freundschaftsspiel VfL Wald - FC Schalke 04 vor 6.000 Zuschauern 2:4. Der Spielball kam per Luftpost von einem VfL-Mitglied aus Amerika, obwohl ein Solinger Betrieb seinen neu entwickelten Ball testen wollte.
1954 03.07. Kreisturnfest mit 1100 Teilnehmern

21.09. 9.000 Sportbegeisterte beim 3. Abendsportfest mit dem belgischen Olympiasieger Gaston Reiff, Fanny Blankers-Koen, den deutschen Sprintern Heinz Fütterer, Manfred Germar und Bert Steines sowie deutschen Langstrecklern um den Solinger Bronzemedaillengewinner von Helsinki, Herbert Schade.
 
  Europameister Heinz Fütterer
 
  Die Langstreckler Herbert Schade (links) und Friedhelm Bongard (beide Solinger LC) im deutschen Nationaltrikot.
1955 Hohe Auszeichnung für den Solinger Herbert Schade
 
  Aus den Händen von Heinz Ulzheimer (l.) erhielt der Leichtathlet Herbert Schade den Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis. Ulzheimer, der selbst bei den Olympischen Spielen von Helsinki 1952 zwei Bronzemedaillen (800 m und 4 x 400 m) gewann, überreichte den Preis dem Langstreckler Schade, der an 32 Länderkämpfen teilnahm und Bronze im 5000-m-Lauf hinter Zatopek und Mimoun in Helsinki holte. Schade hatte 11 deutsche und einige internationale Rekorde aufgestellt und lebte von 1922 bis 1994. Nach ihm ist eine Sportanlage in Solingen benannt. Mit dem Ehepaar Zatopek war Schade freundschaftlich verbunden. 1957 und 1978 kam es zu einem Zusammentreffen in Solingen, auch im Walder Stadion Jahnkampfbahn.
  01.07. WELTMEISTERSCHAFT IM WALDER STADION
 
  Im Handball trifft in einem Vorrundenspiel der Hallen-Weltmeister Schweden auf das damals noch selbständige Saarland und verliert sensationell mit 6:7. Knapp 10.000 Zuschauer sind völlig aus dem Häuschen!
 
  Die Fußballer des VfL Wald. Oben von links: Eugen Höffgen, Helmut Herder, Herbert Müller, Willi Fernholz, Paul Müller, Kurt Schaumburg, Eugen Möller, Heinz Grieper, Vorstand Karl-Heinz Schmitz, Trainer Richard Schöldgen, unten v. l.: Josef Tappert, Heinz Kaiser, Karl-Heinz Küthe, Kurt Schulz, Helmut Schenk
  Die Fußballer des VfL Wald 1897 steigen in die höchste deutsche Amateurklasse auf.

Bannerwettkämpfe der Gymnasien, unter den Teilnehmern Martin Lauer (Olympiasieger 1960 in der Sprintstaffel, Weltrekordler im Hürdenlauf).
 
 
  In der Wettkampfpause schreiten die Mädchen von der Ehrenmaltreppe herab und führen im Stadion einen Tanz auf.
1956 02.06. Vierstädte-Wettkampf des SLC mit Brüssel, Mönchengladbach, Wuppertal und Solingen in der Leichtathletik. Der BSV Solingen 98 wird Niederrheinmeister im Großfeldhandball durch ein 7:6 gegen Hamborn 07 vor 4.000 Anhängern.
 
  Junior Klaus Lehnertz überspringt mit einem Bambusstab 3,75 m
1957 25.05. - 01.06. Der VfL 1897 Wald feiert sein 60-jähriges Jubiläum mit Hand- und Fußballspielen gegen Vereine wie BSV Solingen 98, Grün-Weiß Wuppertal oder BSG Empor Dresden.
  02.06. Niederbergische Kampfspiele: Der Solinger Klaus Lehnertz (Olympiadritter 1964) stellt im Stabhochsprung mit 4,02 m einen deutschen Juniorenrekord auf.
 
  07.09.
 
  Emil und Dana Zatopek
 
 
  EMIL ZATOPEK, die "Lokomotive aus Prag" im Walder Stadion. Beim 4. Abendsportfest des SLC besiegt ihn Herbert Schade vor 10.000 Menschen im 10.000-m-Lauf.
 
  Herbert Schade und Emil Zatopek im Laufduell
 
  Emils Frau, ebenfalls Olympiasiegerin 1952, beim Speerwurf
1958 Der TV Schlagbaum und der Kreuzweger Turnerbund richten die Niederbergischen Kampfspiele aus.
1959 21.06. Diözesan-Sportfest mit 1.500 Sportlern.
Chronik Teil 2, 1960 bis 1999
Chronik Teil 3, 2000 bis heute